Welchen Gartenpool kaufen? – Tipps zum Kauf, Aufbau und Verwendung im Garten

Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom eigenen Gartenpool – doch worauf sollte man beim Kauf und beim Aufstellen eines Pools im Garten achten?

Ein eigener Gartenpool ist der große Traum vieler Eigenheimbesitzer – er verändert den heimischen Garten in einen Platz, an dem die Familie zusammenkommt, nach Feierabend entspannt, herumspielt und einfach eine schöne, gemeinsame Zeit verbringt.

Besonders für Kinder gibt es im Sommer nichts schöneres, als gemeinsam mit Freunden zuhause, im kühlen Nass herumzutoben und zu plantschen. Und wenn das rege Treiben vorbei ist, kommen natürlich auch die Eltern mit einem Gartenpool voll auf ihre Kosten, wenn der Pool eine bestimmte Größe und genügend Wasserfassungsvermögen aufweist.

Viele Menschen, die mit dem Gedanken spielen sich einen Pool im Garten aufzustellen, stehen früher oder später vor der Frage:

 – Welcher Gartenpool ist der Richtige für mich/uns und wo stellt man den Pool am Besten im Garten auf?

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige nützliche Infos und Tipps zum Kauf und zur Verwendung von aufstellbaren Gartenpools geben. Wir erklären kurz die einfachen Pool-Modelle, die sich für den heimischen Garten eignen und geben Tipps, worauf man beim Aufbau und  Platzierung von Planschbecken im Garten achten sollte…

Welche Gartenpools gibt es bzw. welche aufstellbaren Poolmodelle kommen für den Garten in Frage?

Je nach Größe der verfügbaren Fläche im Garten, kann man zwischen den folgenden Aufstellpool-Modellen wählen:

  • Das einfache „Aufblas-Planschbecken“

Wenn nur wenig Platz im Garten zur Verfügung steht oder wenn der Pflege- und Reinigungsaufwand besonders gering gehalten werden soll, kann man zu einem aufblasbaren Poolmodell, dem sogenannten „Planschbecken“ greifen.

Planschbecken gibt es sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene. Je nach verfügbaren Platz kann man hier zwischen sehr kleinen Planschbecken mit bis zu 1m Durchmesser und überdimensionalen „XXL-Familienpools“ wählen, die einen Durchmesser von ca. 2,5m besitzen.

  •  Der „Quick-Up-Pool“

Der sogenannte „Quick-Up-Pool“ ist ein spezielles Planschbecken, das nicht komplett aufblasbar ist und sich sehr einfach aufstellen lässt. Quick-Up-Pools bestehen größtenteils aus einer robusten PVC-Folie und besitzen lediglich einen aufblasbaren Luftring am Beckenrand.

Das Besondere an Quick-up-Pools ist, dass sie sich selbstständig aufstellen können, wenn sie mit Wasser befüllt werden. Sie kosten etwas mehr, die zuvor erwähnten Aufblasplanschbecken und benötigen aufgrund ihrer Größe und des wesentlich höheren Wasserfassungsvermögens mehr Pflege. Da das Wasser dieser Poolmodelle nicht so oft gewechselt wird, werden sie oft mit einer passenden Filterpumpe und Abdeckplane verkauft.

Tipp: Hier finden Sie einen guten und günstigen Quick-Up-Pool des bekannten Herstellers „Bestway“.

  • Der Rahmenpool

Der sogenannte „Rahmenpool“ besitzt gar keine aufblasbaren Luftkammern. Er besteht aus einem robusten Rahmen- bzw. Metallstangenkonstrukt, das mit einer robusten PVC-Folie ausgelegt und durchzogen ist.

Rahmenpools sind sehr stabil und aufgrund ihrer geradlinigen Konstruktion sehr platzsparend. Zudem können sie leicht be- und entstiegen werden und beschädigen nicht so schnell, wie aufblasbare Planschbecken. Jedoch sind sie relativ teuer im Anschaffungspreis und müssen vor und nach der Verwendung immer komplett auf- und abgebaut werden.

Worauf sollte man beim Aufstellen von Pools im Garten achten?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Pool oder ein aufblasbares Planschbecken im Garten aufzustellen, sollte einige Dinge beachten, damit der Pool selbst oder die Gartenumgebung durch den Aufbau/Einsatz nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Was sollte beim Aufstellen von Gartenpools beachtet werden?

– Der Untergrund muss eben sein!

Der Untergrund auf dem der Pool aufgestellt wird, muss absolut eben sein und darf kein Gefälle haben. Wenn der Untergrund ein Gefälle aufweist, kann es passieren, das der Pool sich verformt oder beginnt zu „wandern“, sobald er mit Wasser befüllt ist.

=> Besonders bei den o.ä. „Quick-Up-Pools“ ist sehr wichtig, dass sich auf einen absolut geraden Untergrund platziert werden. Durch die besondere Konstruktion ist dieses Poolmodell besonders anfällig für „Wanderungen“ durch den Garten 😉

– Keine spitzen Gegenstände auf dem Boden!

An der Stelle wo der Pool platziert werden soll dürfen sich keine spitzen Steine, Wurzeln oder Äste befinden. Diese sollten im Vorfeld sorgfältig entfernt werden (alternativ dazu kann der Pool auch woanders platziert werden!), da es sonst schnell passieren könnte, dass sie sich beim plantschen durch den empfindlichen Beckenboden drücken und ihn beschädigen könnten.

– Einen sonnigen Platz wählen

Damit sich das Poolwasser schnell erwärmt, sollte man den Pool an einer Stelle im Garten platzieren, an dem der Pool (mittags) viel Sonne abbekommt. Auf diese Weise wird kann das Poolwasser schnell erwärmen.

=> Wer keine Möglichkeit hat oder es nicht möchte, den Pool an einer sonnigen Stelle zu platzieren, kann auch zu einer „Poolheizung“ greifen. Damit lässt sich das Poolwasser ebenfalls sehr zügig erwärmen.

– Rasen kurz mähen oder alternativ mit Steinen bepflastern

In den meisten Fällen, werden Gartenpools einfach an einer sonnendurchfluteten Stelle mitten auf der Rasenfläche platziert.

Viele Menschen sich im Vorfeld keine großen Gedanken darüber, was mit dem Rasen passiert, wenn der schwere Pool monatelang auf dem Rasen liegt und die lebenswichtige Sonnenzufuhr unterbricht. Erst wenn der Pool im Herbst wieder abgebaut wird, kommt das böse Erwachen => abgestorbenes, braunes Gras kombiniert mit einem fauligen Gestank sind die Folge und leider keine Seltenheit 🙁

Leider gibt es keine ideale Lösung und keine Möglichkeit, diesen Prozess gänzlich zu verhindern. Viele Menschen versuchen, den Pool alle paar Tage (teilweise) abzulassen und an eine andere Stelle auf dem Rasen zu verlagern. Andere versuchen wiederum den Pool auf Paletten oder auf ein selbstgezimmertes „Podest“ zu stellen. Dies sind jedoch suboptimale Lösungen, denn sie können nicht gänzlich Abhilfe schaffen. Wer dies dennoch trotzdem versuchen möchte, sollte den Rasen im Vorfeld auf jeden Fall möglichst kurz mähen 😉

Die beste Lösung ist es, wenn man den Pool auf einen ebenen, steinigen Boden stellt und  eine schützende Kunststoffmatte unter den Pool legt. Wenn der Pool zwingend auf der Rasenfläche platziert werden muss, sollte man darüber nachdenken, den Rasen an dieser Stelle abzutragen und evtl. mit Steinplatten o.ä. zu bepflastern.

=> Wer keine Steinplatten verlegen möchte, kann die Stelle an der Rasen entfernt wurde alternativ auch mit einem kleinen Stück Kunstrasen bedecken oder z.B. auch mit Sand aufschütten 😉

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps ein wenig weitergeholfen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Kauf und Aufbau Ihres Gartenpools! 😉

 

Teile diesen Beitrag: